Über das nordische Modell informiert die gleichlautende >> Wikipediaseite <<
Folgende Informationen über Prostitution halten wir für seriös:
- Eine >> Playlist << zum Thema auf Youtube von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit dem Titel "Prostitution - eine Arbeit wie jede andere?"

- Das Buch "Auf der Seite der Frauen" von Simon Häggström, einem schwedischen Polizisten, der seit über 10 Jahren Praxiserfahrung mit dem nordischen Modell in Schweden hat.
- Ein >> kurzer Vortrag << von Simon Häggström auf Englisch (den man mit automatischen deutschen Untertiteln ansehen kann),
- und einen >> Podcast auf Youtube << über sein Buch in deutscher Sprache.
- Wenn du dir (erfreulicherweise) ca. vier Stunden Zeit für einen Onlinekurs in vier Modulen nimmst: https://www.elearning-politik.de/prostitution .
- In Österreich treten folgende Organisationen / Initiativen für das nordische Modell ein: www.stoppsexkauf.at/ , der Verein "Terre des Femmes" Österreich , der Verein HopeForTheFuture , und der Verein Solwodi (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Du wirst im Internet auch auf Artikel und Reportagen stoßen, die das nordische Modell kritisieren, jedoch behalte bitte selbst den kritischen Blick beim Ansehen: welches Medium berichtet hier, wer wurde befragt (nur deutsch sprechende Prostituierte? Menschen, die direkt mit Prostituierten arbeiten?), wie gut sind die betreffenden Journalist*innen informiert gewesen? Man kann davon ausgehen, dass Reportagen der öffentlich rechtlichen TV Sender fast immer seriös sind. (ZDF, ARD, 3sat, ORF, ARTE), aber auch hier tut es gut, die Quellen und Personen kritisch zu betrachten. Das nordische Modell dürfte in jenen Ländern weniger gut funktionieren, wo die Polizei nicht gut genug personell ausgestattet ist und es zu wenig Budget für Ausstiegsprogramme für Prostituierte gibt.
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